Der FC Furth im Wald ist in der Winterpause auf dem Transfermarkt fündig geworden und hat seine Offensive gezielt verstärkt. Mit Mawab Galo schließen sich die Drachenstädter die Dienste eines jungen, höherklassig erprobten Angreifers, der dem Team in der Rückrunde frischen Schwung verleihen soll.
Der 23-Jährige kommt von der SpVgg GW Deggendorf, wo er über die zweite Mannschaft den Sprung in den Landesliga-Kader schaffte. Insgesamt absolvierte Galo 42 Landesligaspiele für die Niederbayern und kam dabei häufig als „Joker“ zum Einsatz. In der laufenden Bezirksliga-Saison stand er zehnmal auf dem Platz und erzielte drei Treffer. Nun wagt er den nächsten Schritt – auf der Suche nach mehr Spielzeit und einer neuen sportlichen Herausforderung.
Beim FC Furth im Wald setzt man große Hoffnungen in den variabel einsetzbaren Offensivspieler. Galo gilt als jung, hungrig und sehr gut ausgebildet. Dank seiner außergewöhnlichen Geschwindigkeit ist er sowohl auf den Außenbahnen als auch im Sturmzentrum eingeplant. „Wir erhoffen uns mit Mawab deutlich mehr Durchschlagskraft in der Offensive und natürlich auch das ein oder andere wichtige Tor“, so sportlicher Leiter Thomas Willer.
Die Verpflichtung ist dabei alles andere als ein Schnellschuss. Durch den beruflich bedingten Ausfall von Jan Masek sowie dem kürzlichen Wechsel von Florian Förster zur SpVgg Eschlkam hat sich der Handlungsbedarf im Offensivbereich nochmal verstärkt.
Gerade in der Winterpause sei es nicht einfach gewesen, einen passenden Spieler zu finden. Umso zufriedener zeigt sich die neu formierte sportliche Leitung um Tom Willer und Franz Nachreiner, die den Transfer als gezielte Verstärkung und nicht als „blinden Aktionismus“ einordnet.
Auch abseits des Platzes bringt Galo interessante Facetten mit. Der gebürtige Sudanese lebt seit rund acht Jahren in Deutschland, arbeitet aktuell als Zahnarzthelfer in Deggendorf und beginnt im Sommer sein Studium der Zahnmedizin. Er gilt als bestens integriert – inklusive bayerischem Dialekt.
Mit Mawab Galo sichert sich der FC Furth im Wald somit nicht nur sportliche Qualität, sondern auch einen charakterlich passenden Spieler, der bereits reichlich Landesligaluft geschnuppert hat und nun bereit ist, in der Drachenstadt Verantwortung zu übernehmen.









